Hm, ich wĂŒrde sagen, aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen voreingenommen đ
Wenn ich mich heute an meine Zeit als SchĂŒler im Geschichtsunterricht erinnere, denke ich an gefĂŒllte Tafelbilder, lange Textpassagen und das mĂŒhsame Auswendiglernen von Jahreszahlen. Und ich denke daran, wie oft SchĂŒler:innen den Eindruck hatten, Geschichte sei âdas, was im Buch stehtâ, statt etwas, das sich konstruieren und erschlieĂen lĂ€sst. Genau darum ging es uns, als Ronald Hild und ich LINK-15: Geschichte ab Klasse 5 entwickelten: Geschichte spielend lernbar machen.

LINK-15: Geschichte ist ein spielerisches Lernmaterial, das historische Inhalte von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters vermittelt â und zwar handlungsorientiert, visuell und vernetzbar. Mit jeder Karte legen Ihre SchĂŒler:innen ein StĂŒck Geschichte: Sie verbinden Orte, Begriffe und Epochen miteinander und sehen, wie Ereignisse miteinander in Beziehung stehen.
Diese Methode ist ein didaktisches Werkzeug: Durch die Visualisierung von ZusammenhĂ€ngen werden abstrahierte historische Inhalte greifbar, merkfĂ€hig und anschlussfĂ€hig an Unterrichtsprozesse â und das auf eine Weise, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern wirklich SpaĂ macht.
LINK-15 ist mehr als nur Spielkarten:
- Concept Map als Spiel: Wir haben die beliebte Methode der Concept Maps nicht nur theoretisch behandelt, sondern in eine spielbare, motivierende Form ĂŒberfĂŒhrt.
- Vernetztes Interesse: Die SchĂŒler:innen lernen, wie Fakten zusammenhĂ€ngen, z. B. wie die attische Demokratie mit dem Peloponnesischen Krieg verknĂŒpft ist.
- Flexibel einsetzbar: Es eignet sich als Einstieg, zur Wiederholung, Festigung und sogar zur LernstandsĂŒberprĂŒfung â also fĂŒr viele Unterrichtsmomente.
- Alle Epochen im Blick: Das Material deckt die zentralen Themen des Anfangsunterrichts ab â von Altsteinzeit ĂŒber Ăgypten und Antike bis zum Mittelalter.
Kurz: LINK-15 ist ein âGeheimtippâ zum Visualisieren von Lerninhalten.

Geschichte besteht aus ErzĂ€hlungen, also aus Vernetzungen, aus narrativen Strukturen und Beziehungen. Gerade jĂŒngere SchĂŒler:innen profitieren davon, wenn sie Geschichte selbst aktiv erschlieĂen.
Durch das spielerische Verbinden von Karten erleben die Lernenden aktiv, wie historische Akteure miteinander in Beziehung standen, wie Prozesse zusammenhĂ€ngen und welche Bedeutung Ereignisse fĂŒr spĂ€tere Entwicklungen hatten.
Ron und ich arbeiten seit fast zehn Jahren gemeinsam an Spielen und Lernmaterialien, die Geschichte in den Unterricht bringen â Spiele sind auch Lernmedien, die gezielt eingesetzt und konzipiert sehr wirksam sein können. LINK-15 ist daher das Ergebnis einer Reihe von Erfahrungen aus der Praxis â des Unterrichts, der Spielentwicklung und des zahlloser Tests mit Klassen und LehrkrĂ€ften.
Hier ein paar erprobte Ideen fĂŒr Ihren Unterricht:
- Einstieg: Mit einer kleinen Auswahl an Karten als Warm-up â SchĂŒler:innen ordnen Begriffe vor dem gemeinsamen UnterrichtsgesprĂ€ch.
- Vertiefung: Nach einem Text oder einer Quelle verbinden die SchĂŒler:innen die passenden Karten aus dem Spiel.
- LernstandsĂŒberblick: SchĂŒler:innen verbinden ausgewĂ€hlte Karten und erklĂ€ren die ZusammenhĂ€nge verbal oder schriftlich â ideal zur Diagnose vor Tests.
Ganz bewusst haben wir LINK-15 so konzipiert, dass es ohne groĂen Materialaufwand oder lange Vorbereitung funktioniert. Als Autoren möchten wir Impulse setzen: fĂŒr einen Geschichtsunterricht, der vernetztes Denken, aktives Lernen und kognitive Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Neugierig geworden? Dann am besten einfach mal ausprobieren:
www.friedrich-verlag.de/shop/link-15-geschichte-ab-klasse-5-1003









